Herbstlager in Erbuch im Odenwald

Herbstlager 2015 in Erbuch auf dem Petershof


Am 13.11.2015 ging es endlich los! Auf nach Erbuch zum Petershof! Um 17:00 Uhr sind wir pünktlich in Bad Orb losgefahren und kamen ohne Zwischenfälle in Erbuch an. Nach unserer Ankunft, wurden die Kinder in ihre Zimmer eingeteilt und alle mussten sich erst einmal an dieses Haus gewöhnen, denn es war schon sehr „rustikal“, um es mal schön auszudrücken. Jedoch passte das Haus mit einem Innenhof, verwinkelten Gängen und Flure durch Badezimmer doch ganz gut zu unserem Thema: „Die Suche nach El Dorado“. Nachdem wir uns alle eingelebt hatten, gab es auch schon das Abendessen. Es gab Gemüsesuppe, von unserem Küchenteam: Jenny, Hendrik, Philipp und Florian. Nach dem Essen, gab es eine kurze Verschnaufpause und dann ging es endlich mit unserem Thema los. Nathan Drake, Elena Fisher und Victor Sullivan haben sich bei den Kindern vorgestellt und erklärten ihnen, warum sie denn die Hilfe der Kinder benötigen. Nathan und seine Freunde waren auf der Suche nach dem Sarg von Nathan´s Vorfahre: Sir Francis Drake. Als sie auf dem Pazifischen Ozean waren, in der Nähe von Panama, tauchten sie nach dem Sarg und fanden ihn. Sie suchten ihn, weil in ihm das Tagebuch von Sir Francis Drake sein soll und darin steht geschrieben, wo El Dorado versteckt sein soll. Doch es gab ein Problem! Die Kartenteile, worauf El Dorado gekennzeichnet war, waren rausgerissen! Laut dem Tagebuch sind sie auf dem ganzen Gelände vom Petershof verstreut und offensichtlich waren auch schon andere da, die nichts gutes mit dem Schatz vorhaben. Nathan hoffte auf die Hilfe der Kinder und unsere Kids haben natürlich voller Euphorie zugestimmt und freuten sich schon auf den nächsten Tag um El Dorado zusammen mit Nathan zu finden. Nach dieser kurzen Einweisung, mussten die Kinder noch schnell Zähne putzen gehen und dann ab ins Bett, denn sie mussten ja Kraft tanken für den anstrengenden kommenden Tag.

Am nächsten Tag gab es leider erstmal ein nicht so schönes Erwachen für die Leiter. Vorgesehen war, dass alle bis circa 7:30 Uhr schlafen, denn um 8:00 Uhr gab es Frühstück. Aber nix da! Die Kids waren schon um 5:00 Uhr wach und trieben ihr Unwesen, was die Leiter aufweckte. Aber das sind wir doch alle gewöhnt von unseren anderen Lagern. Nach dem Frühstück wurden die Kinder in Gruppen aufgeteilt und es ging mit den Workshops los! Die Kids freuten sich auf verschiedene Stationen wie zum Beispiel Feuer machen, Überlebenstraining, Wegzeichen, Knoten üben und auch Karte-Kompass. Um 12 Uhr gab es dann ein Mittagsbuffet, bei dem man sich aussuchen konnte ob man denn nochmal die Gemüsesuppe vom Vorabend isst oder lieber etwas Brot mit Salami oder Käse. Dann ging es endlich los mit dem Geländespiel! Die Kids wurden losgeschickt um die verschiedenen Stationen abzulaufen, auf dem super Rundweg direkt neben unserer Herberge. Viele Gesichter gab es zu sehen auf dem Weg. Zum Beispiel den Schmuggler, der verschiedene Artikel im Angebot hatte oder die Einheimischen, die sehr krank waren und dringend Medizin brauchten. Bei Victor bekamen sie die Medizin um die Einheimischen zu heilen und bei Nathan benötigten sie einen Kompass vom Schmuggler um die Kartenteile zu finden. Auch bei Elena konnte man Teile zusammenlegen, denn irgendjemand hat Kartenteile zerschnitten, aber das war kein Problem für die Kinder. Jedoch gab es auch böse Gestalten im Wald, wie zum Beispiel Eddy Raja. Er klauten den Kindern die Kartenteile, damit sie nicht an ihr Ziel kommen. Oder Gabriel Roman, ihm mussten die Kinder Zigarren geben, um ihn zu bestechen. Bei den Piraten war es etwas schwieriger an Kartenteile zu kommen. Die Gruppen mussten verschiedene Spiele absolvieren und bei Atoq Navarro war ein Memory zu lösen, welches sehr knifflig war. Ungefähr um 16 Uhr waren alle Gruppen fertig und hatten so viele Kartenteile wie möglich gefunden. Es gab eine Weile Freizeit, bis uns Kaplan Sebastian Bieber besuchte. In einem kleinen Wortgottesdienst konnten wir so herausfinden, welche Schätze es noch außer Geld und Gold gibt. Im Anschluss folgte das Abendessen. Es gab „Nudeln a la El Dorado“, auf Deutsch: Nudeln mit Tomatensoße und Hackfleischbällchen. Es war sehr lecker, sodass wir gestärkt weiter unserem Abenteuer nachgehe konnten. Zunächst hat Nathan die Kartenteile zusammengelegt und die Schatzkarte war entwickelt. Er und die Kinder machten sich auf den Weg und kamen nach 20 Minuten Wanderung am Zielpunkt an. Das Ziel war der Petershof! Klingt komisch, ist aber so. El Dorado war die ganze Zeit unter den Kindern, jedoch waren sie noch nicht ganz angekommen. Die Kinder mussten sich durch einen geheimen Pfad kämpfen um an das endgültige Ziel zu kommen. Sie wollten schon los, doch Eddy Raja stellte sich vor den Kindern und versperrte ihnen den Weg. Es folgte ein Schauspiel zwischen Nathan und Eddy. Plötzlich zogen zwei Gestalten Eddy ins Haus hinein. Nathan teilte die Kinder in kleine Gruppen, um durch diesen Pfad im Haus zu laufen. Nachdem alle Kinder mutig und entschlossen durch waren, versammelten sie sich in einem großen Saal wo angeblich El Dorado sein sollte, jedoch war dort nichts. Auf einmal stürmten Navarro und Gabriel in den Saal und nahmen Nathan in Gewahrsam und Gabriel erklärte den Kindern, dass El Dorado keine Stadt aus Gold ist, sondern eine Statue aus Gold und zeigte sie den Kindern. Ebenso erzählte er, die Statue sei verflucht und er will nun alle Menschen in diesem Raum verfluchen. Doch Navarro wollte das nicht und erschoss Gabriel. Navarro gab den Kindern die Chance zu fliehen, denn er will die Statue mitnehmen um die ganze Welt zu verfluchen. Die Kinder stürmten Richtung Tür, doch in dem Moment kamen die verfluchten Spanier, welche auch damals nach El Dorado gesucht haben und drängten die Kinder zurück. Danach ergriffen sie Navarro und Gabriel und zogen beide hinaus. Nathan nahm die Statue und plötzlich zeigte sich doch ein Schatz. Süßigkeiten fielen aus der Statue heraus und die Kinder freuten sich. Es war vorbei, El Dorado wurde gefunden. Nathan und die Kinder feierten zusammen eine Party. Sogar das Küchenteam war so froh, dass es noch ein Nachtsnack gab: Pudding! Alle waren sehr froh und stolz es geschafft zu haben. Jedoch endet irgendwann auch ein toller, aufregender Tag im Bett.

Am Sonntag waren alle sehr geschafft von der Schatzsuche am vorherigen Tag, trotzdem mussten alle ihre Koffer packen und danach die Zimmer reinigen. Die Kinder waren früh fertig mit dem aufräumen und hatten genug Zeit noch eine Runde Fußball im Hof zu spielen, bis der Bus dann kam. Wir bildeten unseren Abschlusskreis und sangen unser traditionelles „Nehmt Abschied Brüder“ und gingen zum Bus. Pünktlich um 12 Uhr fuhren wir los und kamen auch recht schnell in Bad Orb an.
Das Herbstlager 2015 war ein voller Erfolg und wir freuen uns alle auf das nächste Lager 2016 in Hilders!